19 Nov

Indoor-Training

In unserem ersten Winter haben wir eine ganze Menge an Varianten ausprobiert, um DDC in der deutlich kleineren Halle spielen zu können.

Rutschfest präparierte Scheiben. Besondere Regeln, unter welchen Umständen eine Scheibe Aus ist. Wann man das ansagen muss.

Mittlerweile sind wir bei einer gut laufenden Form gelandet, die wir letztens einmal festgehalten haben.

Statt der 17m haben wir nur circa 7m zwischen den Feldern. Die Felder gehen zur Seite und nach hinten bis an die Wand. Die Seitenwand ist immer aus (manchmal drücken wir selbst da eine Auge zu, wenn die Flugbahn nicht nennenswert beeinflusst wird), bei der hinteren Wand entscheidet immer die fangende Person, ob der Wurf okay war. Zu harte Würfe (die auf 7m einfach nicht zu halten sind) knallen hinten deutlich an die Wand, und das wird dadurch vermeidbar. Wir mussten es so kompliziert lösen, weil auch ganz normale Würfe oft hinten antitschen.

Wir haben außerdem festgestellt, dass der gleichzeitige Anwurf in der Halle wenig Sinn macht. Sehr beständig hatten danach beider Teams zeitgleich wieder eine Scheibe – es ist schlicht nicht wie draußen möglich, durch gute erste Würfe Zeit zu gewinnen, sodass man sofort noch angreifen kann. Aus diesem Grund wirft jetzt sofort die Mannschaft allein, die im Angriff ist.

Es ist ein Agreement, das sicher nicht wettkampffähig wäre, aber um im Winter zu spielen, klappt es super – auch, weil wir halt alle wollen, dass ein Spiel entsteht. Insofern will auch niemand die ganze Zeit so hart werfen, dass die nie fangbar sind.

Das Spiel, das sich ergibt, hat kurze, intensive Wechsel, es kommt ständig zu Doubles und dadurch auch ständig zu Escapes. Macht Bock, trainiert schnelle Reaktionen und fühlt sich an wie ein DDC-Konzentrat!

Hier zwei Videos vom Training drinnen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.