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German Tour 2025 – Stand Juni

Das nächste Turnier (in Braunschweig) ist nicht mehr lang hin, und es wird das dritte Turnier der German Tour nach Münster und Freiburg!

In der folgenden Tabelle könnt ihr gut ablesen, was passiert ist – fett gedruckt die Spieler, die bisher bei allen Turnieren dabei waren.

RangNamePunkteMünsterFreiburg
1Malte Berghäll502525
1Marc Pestotnik502525
3Ingo Heidenfelder45,722,523,2
4Udo Kern41,42021,4
4Thomas Kern41,42021,4
6Lars Senska34,61519,6
7Niclas Biste23,2023,2
8Mark Püttmann22,522,50
9Stefan Böhme21,1516,1
9Marc Blumentritt21,1516,1
11Utz Spaeth19,6019,6
12Amrei Zinne17,517,50
12Jan Müller17,517,50
14Pelo zur Mühlen15150
15Lutz Popp12,512,50
15Florian Schirmbeck12,512,50
17Henning Metz10100
17Gerrit Warnking10100
19Heiko Surmann7,57,50
19Felix Karisch7,57,50
21Jana Gehlken2,52,50
21Martin Höser2,52,50

Beachtlich die Leistung von Niclas und Mark, die nur bei einem Turnier dabei waren und trotzdem noch den Anschluss halten! Nach Braunschweig haben wir vermutlich viele Spielende, die dann zumindest 2 Turniere haben, was für mehr Leute einen interessanten Vergleich bietet. Außerdem haben dann die ersten Teilnehmenden sogar schon drei Turniere gespielt – zur Erinnerung: Die drei besten Turniere ergeben die finalen Punkte. Sollten Malte und Marc wieder erste werden, gehen sie mit absolut makelloser Leistung aus der German Tour, 75 Punkte kann ihnen dann niemand mehr nehmen.

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German Tour 2025 – Stand Mai

Am Wochenende startet das zweite Turnier der German Tour, und zwar in Freiburg!

Nach dem ersten Turnier ist die Reihenfolge nach Punkten logischerweise identisch mit dem Abschneiden beim ersten Turnier in Münster. Nun geht es ans Eingemachte: Man will auf jeden Fall die Leute besiegen, die über einem stehen, und auf keinen Fall gegen die direkten Konkurrent:innen verlieren, die einen überholen könnten… Allerdings sind auch nicht ausnahmslos alle Spielenden wieder dabei, bzw. kommen manche auch neu dazu!

Die folgende Tabelle zeigt den aktuellen Stand, mit einem Sternchen markiert sind Spielende, die nicht registriert sind und folglich auch keine Punkte holen können bei diesem Turnier.

Anders beschrieben: Nur 8 Leute, die schon in Münster gespielt haben, spielen auch in Freiburg, 22 neue Personen stoßen jetzt zur German Tour dazu…

Erfahrungsgemäß gibt es in Freiburg einige Menschen, die dort antreten aber nicht vorhaben, weitere Turniere zu spielen, aber wer weiß! Vielleicht kommt jetzt eine neue große Mehrheit dazu, nach dem Wochenende wissen wir mehr!

In Freiburg treten unglaubliche 15 Teams gegeneinander an, sodass jeder Rang diesmal nur 1,67 Punkte wert ist, da muss man schon gut abschneiden um Konkurrent:innen zu überholen!

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Deutsche Meisterschaft!

Spannende Neuigkeiten: Ab diesem Jahr wird die DDC-Abteilung des Deutschen Frisbeesportverbands offiziell regelmäßig eine Deutsche Meisterschaft ausrichten! Der genaue Turnus (ob alle 2 Jahre oder jedes Jahr wird noch entschieden).

Mit der German Tour und der Deutschen Meisterschaft haben wir damit zwei Events, die unterschiedliche (aber sich hoffentlich ergänzende) Ziele verfolgen:

Die German Tour wertet ja die drei besten Turniere – dies ist ein Anreiz für insbesondere beginnende Spielende, mindestens 3 Turniere zu spielen und nicht nur „vor Ort“ zu bleiben. Wer noch mehr Turniere spielt, kann seine Wertung noch verbessern! Dies stärkt also auch alle Ortsgruppen, was uns wichtig ist.

Die Deutsche Meisterschaft wiederum macht ein Turnier pro Jahr zu *dem* Turnier: Hier wird die gesamte Szene zusammenkommen, man trainiert darauf hin, und natürlich gibt es eine gewisse Außenwirkung, die wir auch schätzen! Um im Geiste des Wachstums an allen Orten das Turniergeschehen zu bereichern, wird die Deutsche Meisterschaft jährlich an einem wechselnden Ort stattfinden.

Im ersten Jahr wird dies Bielefeld sein, als Anerkennung für das Discival als erstes regelmäßiges DDC-Turnier Deutschlands im 21. Jahrhundert!

Falls Spielende von außerhalb Deutschlands mitspielen, können Sie Turniersieger*innen werden, aber nicht Deutsche Meister*innen. Gemischte Teams (also zB ein Schweizer, ein Deutscher) können leider ebenfalls nicht Deutsche Meister*innen sein.

Wir freuen uns riesig über diese Entwicklung und könnten nicht gespannter auf die erste Deutsche Meisterschaft sein!

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DDC-Film: Der beste Frisbeesport der Welt?

Double Disc Court, unser dynamischer Frisbeesport für 4 Personen und 2 Scheiben, wächst in den letzten Jahren immer weiter heran. Im vergangenen Jahr wurde sogar die Europameisterschaft in Deutschland ausgerichtet – ein großer Erfolg für unsere relativ kleine DDC-Abteilung des DFV! Es ist echt erstaunlich, wie man mit wenigen Menschen doch großes bewegen kann – eine Erkenntnis, die gerade aktuell nochmal extra gut tut!

Im Zuge der EM in Berlin ist ein Film über den Sport entstanden, der am heutigen 15. März Premiere feiert. Das knapp dreiminütige Video des Filmemachers Julius Winckler fängt wunderbar zwei Aspekte ein: Zum einen die Dynamik, Athletik und Teamkoordination, die für ein erfolgreiches DDC-Spiel insbesondere auf höheren Niveaus nötig ist, sowie zum anderen den großen Zusammenhalt der DDC-Szene auch international und unabhängig von Alter, Geschlecht und Nationalität. In allem ist die Freude spürbar, die an diesen zwei tollen Turniertagen in Berlin letztes Jahr herrschte.

Die bestehenden Ortsgruppen in Berlin, Bielefeld, Braunschweig, Bremen, Freiburg, Hamburg, München und Münster freuen sich immer über neue Sportler*innen, die ihre Frisbee-Fähigkeiten in diesem reaktionsschnellen Spiel auf die Probe stellen wollen – die Sommersaison steht jetzt vor der Tür. Double Disc Court ist kommunikativ, spannend und strategisch: John Kirkland hat DDC deshalb einmal als Königin des Frisbeesports bezeichnet. Eine klare Besonderheit sticht heraus: Bei keinem anderen Frisbeesport wird so viel geworfen und gefangen wie beim DDC!

In 2025 stehen auch wieder Turniere an, bei denen das mittlerweile hohe Niveau des deutschen DDCs begutachtet werden kann – es befinden sich 9 Deutsche unter den besten 50 Spielenden der Welt.

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Turniere 2025

Die Turniere 2025 stehen fest, für einige ist auch bereits die Anmeldung möglich!

DDC-Turniere

  • 12.04.2025: Münster – Scheibenerwachen
  • 24.05.2025: Freiburg – DDC-Connection
  • 14.+15.06.2025: Braunschweig – BDDCC
  • 12.+13.07.2025: Berlin – Discs over Berlin
  • 30.+31.08.2025: Bielefeld – Discival
  • 13.+14.09.2025: München – Taufkirchen Open

Overall-Events

  • 30.05. – 01.06.2025: Overalltrainingstag in Bielefeld

Alle DDC-Turniere sind dieses Jahr Teil der GERMAN TOUR, einem Event, das wir im letzten Jahr im stillen erprobt haben, dieses Jahr aber deutlich öffentlicher austragen wollen – dazu kommt bald noch eine eigene News hier auf der Mailingliste und im Blog, im Link könnt ihr euch das Konzept schonmal anschauen.

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Calls-Übung

In den letzten Trainings haben wir in Bielefeld ganz gute Erfahrungen mit einer Übung gesammelt, die ich gern im Blog vorstellen würde!

Hintergrund ist die Schwierigkeit von Escapes – genauer die Schwierigkeit, die Trockenübungen im Spiel anwenden zu können. Man kann tippen üben, man kann schnell rauswerfen üben, man kann sogar Escapes üben, aber trotzdem ist ein großes Problem, das man bei einem tatsächlichen Angriff mit 2 gut geworfenen Scheiben innerhalb von 1,5 Sekunden die richtige Entscheidung treffen soll, und das ist schwer. Die Übung möchte einen Zwischenschritt anbieten, indem auch schon entschieden wird, aber nur noch zwischen 2 Optionen.

Variante 1: Du / Ich

Das übende Team bekommt Angriffe serviert (wie immer bei Übungen ruhig nicht ganz so fiese Angriffe, also zum Beispiel lieber zwei Rückhandwürfe und ohne dass beide Scheiben extrem nah beieinander liegen).

Auf diese Angriffe wird in dieser Variante ohne Tipps reagiert, es gibt nur die 2 Kommandos:

  • „Du!“ – Back sagt an, dass Front zuerst fangen und werfen soll (Auch bekannt als: Go!).
  • „Ich!“ – Back sagt an, selber zuerst fangen und werfen zu wollen (Auch bekannt als: Melken!)

Bitte beachten: Wer zuerst an die Scheibe geht, zählt, also entweder Du oder eben ich. Nach einigen Übungsangriffen für beide Teams folgt ein tatsächliches Spiel mit ausschließlich diesen Kommandos.

Natürlich wird es Momente geben, in denen ein Tipp sinnvoller wäre – das ist ein wertvoller Erkenntnisgewinn dieser Übung! Es geht aber hier nicht darum, dass Du/Ich besser funktioniert als wenn man auch tippen dürfte, es geht um die Komplexitätsverringerung. Sonderregel: Wer tippt, beendet den Wechsel mit 2 Punkten für den Gegner. 🙂

Variante 2: Tipp du / Ich tippe

Im nächsten Durchgang wird stattdessen ausschließlich getippt! Wieder kann Back ansagen:

  • „Tipp du“ – Front soll tippen (und zählt seinen Tipp an)
  • „Tippe!“ – Back will selbst tippen (und zählt seinen Tipp an)

Auch hier geht es um die Komplexitätsreduzierung. Natürlich werden manche Tipps blödsinnig sein, aber man probiert jetzt mal aus, was man nur mit diesen zwei Kommandos erreichen kann. Das schöne ist, dass die Beobachtungsleistung eigentlich die gleiche wie in Variante 1 ist: Wessen Scheibe kommt ein bisschen eher? Oder präziser: Wer kann jetzt einfacher dafür sorgen, zuerst zu seiner Scheibe zu gehen?

Nach einigen Übungsangriffen empfiehlt sich auch hier ein tatsächliches kurzes Spiel, in dem nur mit diesen beiden Kommandos auf Angriffe reagiert werden darf.


Das schöne ist, dass diese 4 Kommandos tatsächlich auch als 4 Kommandos funktionieren, die man dann zur Verfügung hat: Geübt wurden sie in 2er-Grüppchen, aber ich kann mit genau diesen 4 Kommandos im Spiel alles kommunizieren, was ich so brauche: Wenn viel Zeit ist, die Kommandos „Du“ oder „Ich“ zum Fangen und Rauswerfen, bei wenig Zeit die beiden Kommandos zum Tippen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Kommandos in den Übungen unterschiedlich benannt sind (und eben nicht in der Tipp-Übung auch nur Du und Ich gesagt wird, obwohl das innerhalb der Übung reichen würde).

Variante 3: Ich / Ich tippe

Ursprünglich hatte ich nur Variante 1 und 2 geplant, und halte das auch für ein sinnvolles Training nur mit diesen beiden Ideen. Aus Jux haben wir dann noch die Variante ausprobiert, in der beide Spielenden jeweils 2 Kommandos sagen dürfen:

  • „Ich!“ – Ich will selber werfen und fangen, warte kurz. (Ich zähle selbst)
  • „Ich tippe!“ – Ich will tippen, warte auf meinen Tipp. (Ich zähle meinen Tipp an)

Das ist für Fortgeschrittene echt super interessant und funktioniert erstaunlich gut! Die Schwachstelle ist, dass bei knappen Angriffen unter Umständen beide Spielenden gleichzeitig ein Kommando sagen. Wir haben für diesen Fall festgelegt, dass dann Back’s Kommando vorgeht.

Der Vorteil dieser dritten Variante ist, dass die Entscheidungslast auf beide Spielenden gleichmäßig verteilt ist: Beide müssen gucken, ob die eigene Scheibe zuerst kommt. Ganz spannende Option, die tatsächlich die Komplexität dauerhaft auf 2 Kommandos runterbricht! So scheinen manche der amerikanischen Teams zu arbeiten, da wird wenig geredet bis auf ein „Ich“, würde ich aus manchen Videos denken.


Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die 4 Kommandos aus den ersten beiden Varianten der Standard sind, den man als Back parat haben sollte, und dann ist es ein weiteres Schmankerl, wenn Front mitdenkt und manchmal „Ich“ oder „Ich tippe“ sagt, aber andererseits glaube ich mittlerweile, es gibt echt mehrere gute Call-Systeme! Probiert es mal aus!

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Nachbericht Taufkirchen Open 2024

Danke an Jana Gehlken für den Nachbericht!

Am 14./15. September versammelte sich die DDC-Gemeinschaft im schönen Taufkirchen bei München, um die Saison 2024 gebührend ausklingen zu lassen. Alle Augen waren dabei auf die Wettervorhersage gerichtet, die nach der Hitze der letzten Wochen abenteuerliche Verhältnisse ankündigte.

In diesem Jahr fand der Saisonabschluss wieder traditionell als Städtepartner-Turnier statt, was wie üblich zusätzliche Spannung durch ungewohnte Zusammensetzungen der Teams versprach. Eine große Beteiligung, vor allem aus dem Taufkirchener DDC-Pod, sorgte zudem für eine erfreuliche Mischung bekannter und neuer Gesichter. So traten schließlich insgesamt 10 Teams aus 6 Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein) und der Schweiz an.

Der Samstag zeigte sich entsprechend der Ankündigung kalt und nass. Bei Temperaturen um 6°C (gefühlt 2°C), Dauerregen und starkem Wind begannen die Spiele. Dabei trat in der Vorrunde zunächst jedes Team gegen jedes andere an, gespielt wurde ein Satz bis 21 Punkte. Da auf dem Sportplatz der Aufbau von fünf Courts möglich war, musste kein Team längere Pausen einlegen, was sehr hilfreich beim Warmhalten der Muskeln und des restlichen Körpers war. Darüber hinaus sorgten die lokalen Spieler sowie weitere Helfer*innen im Spielertunnel für einen trockenen Platz inklusive hervorragender Verpflegung. Diese reichte dabei von Energyfood über selbstgemachte Salate und Kuchen (Schoko-Johannisbeere!) bis zu orientalischer Kürbissuppe. Zusätzliche Wärme spendeten reichlich Tee und Kaffee sowie regelmäßig aufgefüllte heiße Wärmflaschen und ein Föhn. Mit dieser Unterstützung ging der erste Tag nach sieben Spielrunden ohne erfrorene Spieler*innen zu Ende. Trotz des zwischenzeitlichen Umsetzens der Courts konnte jedoch nicht vollständig verhindert werden, dass der Rasen nach den schweren Regenfällen in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Der Sonntag begann deutlich wärmer und vor allem trocken. Bei immer noch herausforderndem Wind wurden die letzten Spiele der Vorrunde bestritten und anschließend eine Rangliste der Teams erstellt. Die Teams auf den Rängen vier bis sieben sowie acht bis zehn spielten anschließend die Platzierungen aus (erneut jeder gegen jeden, ein Satz bis 21 Punkte). Die vier bestplatzierten Teams bestritten die Halbfinals (zwei Gewinnsätze bis 15 Punkte), wobei das Team auf Rang eins seinen Gegner wählen durfte. Zum Abschluss standen sich schließlich im kleinen Finale die Teams Thomas/Marc und Martin/Utz gegenüber. Das Aufeinandertreffen in der Gruppenphase hatten Martin und Utz für sich entschieden, diesmal setzten sich Thomas und Marc in einem sehenswerten Spiel durch.

Das große Finale (zu sehen auf Youtube) bestritten die Teams Malte/ Niclas und Ingo/ Reto. Das Publikum konnte ein hochklassiges Spiel in drei Sätzen verfolgen, welches starke Angriffe und Gegenangriffe mit teils mehrfachen Escapes (inklusive Doppeltips) bot. Am Ende konnten Malte und Niclas das Finale nach einem Rückstand von 0:1 mit 2:1 Sätzen für sich entscheiden.

So endete ein denkwürdiges Turnier. Vielen, vielen Dank an die Ausrichter*innen rund um Udo. Auch wenn es nächstes Mal schneien sollte, wir kommen wieder!

Platzierungen:

  1. Malte Berghäll (Bielefeld) & Niclas Biste (Taufkirchen)
  2. Ingo Heidenfelder (Taufkirchen) & Reto Zimmermann (Bern)
  3. Marc Pestonik (Berlin) & Thomas Kern (Heidelberg)
  4. Utz Spaeth (Potsdam) & Martin Höser (Pinneberg)
  5. Udo Kern (Taufkirchen) & Jan Müller (Bielefeld)
  6. Amrei Zinne (Bielefeld) & Florin Heering (Taufkirchen)
  7. Volker Kaufmann (Freiburg) & Gunther Kaufmann (Freiburg)
  8. Jana Gehlken (Pinneberg) & Daniel Seidinger (Taufkirchen)
  9. Nico Düvelmeier (Taufkirchen) & Timo Düvelmeier (Taufkirchen)
  10. Eric Weidenbach (Taufkirchen) & Jan-Christoph Jung (Taufkirchen) & Nico (Taufkirchen)
    & Zubin (Taufkirchen)
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Freiburg

Wow, in Freiburg entsteht ein neuer Pod, das ist ja total cool! Lustige Geschichte auch, ich erzähle sie rückwärts: Benno, der jetzt das Turnier ausgerichtet hat, hat im Herbst 2023 in Freiburg begonnen, seinen Ultimate-Leuten gelegentlich auch DDC vorzuschlagen, sodass dort gespielt wurde. Wir (also der Bielefelder Pod) kennen Benno schon, weil er in 2018 das FrühBisc-Turnier gemeinsam mit seinem guten Freund Fabse organisiert hat, und wiederum schon von vorher, als in 2015 in Köln bei den Disc Days Cologne mitorganisiert hat.

Das wiederum ist passiert, weil Fabse die von meiner Wenigkeit (Jan) übersetzten DDC-Regeln im Netz gelesen hatte. Wow hey, das ist doch fast wie beim Butterfly-Effekt. 🦋

Jedenfalls darf man gespannt sein, wer von den Freiburger:innen im Laufe des Jahres noch bei anderen Turnieren auftaucht, denn die DDC Connection Freiburg darf man durchaus als Erfolg werten! Acht Teams direkt beim ersten Durchgang, und ziemlich stark gemessen an der kurzen Trainingszeit für die meisten Teams. Die ersten beiden Plätze waren zwar mit Gästen belegt (das sehr starke Vater und Sohn-Gespann aus München/ Heidelberg auf der 1, gefolgt vom Bielefelder Team), aber ein Durchmarsch war das nicht – Die Halbfinale bspw. waren beide sehr spannend, und auch in der Vorrunde waren die Spiele spannend und häufig knapp!

  1. Udo Kern / Thomas Kern
  2. Amrei Zinne / Jan Müller
  3. Fabian Senger / Benno Kerkloh
  4. Henning Nover / Felix Wisser
  5. Volker Kaufmann / Inga Nägel
  6. Katja Weigl / Arne Groß
  7. Paul Kirch / Jonas Radke
  8. Andi Buser / Florian Schmidt

Sehr schön auch, dass Volker Kaufmann wieder aufgetaucht ist, der hatte vor 22 Jahren sein letztes Turnier in der Schweiz gespielt und war 1998 Deutscher Meister und in 2000 Vizemeister im DDC!

Die Ergebnisse sind bereits in der Weltrangliste eingetragen und in der Liste hier auf der Seite reflektiert.

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DDC European Open 2024

Oh mein Gott, was ist das denn noch für eine irre Nachricht so mitten in der Off-Season?! Aber ihr lest richtig:

Am 27.+28.07.2024 richtet die DDC-Abteilung des DFV mit Marc Pestotnik (Berlin) als Turnierdirektion eine Europameisterschaft aus. Details werden in den nächsten Wochen folgen, es gibt noch ein paar Dinge zu planen, zu kalkulieren und zu entscheiden. Fest steht jetzt schon der Ort: Die European Open werden auf den Flächen stattfinden, die zum Stadion Hansastraße gehören, hervorragend zu erreichen mit der M4.

Also: Tragt euch gern schonmal den Termin ein, das wird erwartungsgemäß ein Riesenturnier! 🙂

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Discival 2023 – Nachbericht

Dieses Jahr gab es schon das 11. Discival, diesmal mit 13 Teams und einem hohem Niveau durch das gesamte Feld!

Am Samstag wurden in 2 Pools die Vorrunden ausgespielt. Dabei spielten der A-Pool (7 Teams) und der B-Pool (6 Teams) jeweils bis 21 Punkte.

Am Sonntag begann der Tag dann mit Self Caught Flight. Traditionell bietet das Discival immer auch einen anderen Scheibensport an, zB Accuracy, Kanjam oder wie dieses Jahr Self Caught Flight. Allerdings war die Resonanz dieses Jahr ausgesprochen gering (nur jede 3. Teilnehmer*in hat beim SCF teilgenommen), da werden wir im nächsten Jahr nochmal in uns gehen. Gewonnen hat es überraschenderweise Nils Drescher aus Bielefeld, der wenig SCF-Erfahrung, aber offenbar viel Gespür für den Wind hat, mit 7,53 Sekunden zwischen Abwurf und einhändigem Catch.

Ab Mittag folgten dann die Platzierungsspiele (2 Gewinnsätze, bis 15 Punkte), bei der die Gewinner aus dem A-Pool gegen die Zweitplatzierten aus dem B-Pool spielten (und analog dazu 3 gegen 4). Für die unteren Plätze wurden die in den Vorrunden nicht gespielten Begegnungen zwischen den 5 Teams noch ausgespielt. Für die Endplatzierung galt dann die Bilanz aus allen Begegnungen.

Gewonnen haben die Favoriten, das starke auch international spielende Team aus Malte Berghäll und Marc Pestotnik. Die zweitplatzierten Ingo Heidenfelder und Utz Spaeth hatten der spielerischen Klasse ihrer Gegner nicht genug entgegenzusetzen. Die Gesamtplatzierung ist wie folgt:

  1. ? Marc Pestotnik & Malte Berghäll
  2. ? Ingo Heidenfelder & Utz Spaeth
  3. ? David Syring & Jan Müller
  4. Mark Püttmann & Amrei Zinne
  5. Udo Kern & Thomas Kern
  6. Hans Krens & Michiel van de Leur
  7. Nils Drescher & Stefan Böhme
  8. Jana Gehlken & Martin Höser
  9. Florian Schirmbeck & Heiko Surmann
  10. Lars Senska & Lutz Popp
  11. Pelo zur Mühlen & Felix Wegner
  12. Annette Georgi & Janis Jäger
  13. Klaus Sumowski & Sven Jansen

Das Discival war bereits im letzten Jahr ein C-Turnier (200 Punkte für den ersten Platz), da es das älteste und bedeutendste Turnier in Deutschland darstellt. Im nächsten Jahr wird es am 24.+25.08.24 stattfinden.

Am Freitag lief noch das Preplay-Event, das im Übrigen Marc Pestotnik und David Syring auf dem geteilten ersten Platz nach Hause fahren konnten, gefolgt von Utz Spaeth und Thomas Kern auf dem geteilten dritten Platz.


Wie immer war vor allem die Atmosphäre beim Turnier ein absoluter Traum. Dieses große DDC-Ereignis zieht fast alle deutschen Spieler*innen an, sodass Menschen aus Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen dabei waren, und auch wieder ein internationales Team aus den Niederlanden.

In diesem Jahr hat die DDC-Abteilung des DFV bei allen Turnieren eine Spiritwertung eingeführt, um Erfahrungen damit zu sammeln. Die Spirit-Sieger beim Discival waren Pelo zur Mühlen und Felix Wegner!

Die Auswertung zum Einsatz der Spiritwertung findet beim Novembertreffen der Abteilung statt. In jedem Fall ist der Spirit auch in diesem Jahr wieder hoch gewesen. Szenenapplaus des gegnerischen Teams nach tollen Aktionen (dieses Jahr zweimal im Turnierspiel ein erfolgreicher Triple-Tip!), gütliche Einigungen bei unklaren Situationen (Double oder Endangerment? Sagen wir 1 Punkt!) und ein freundlicher Umgangston prägen das Bild in der Bielefelder Radrennbahn genauso wie bei allen anderen deutschen Turnieren.

Wie jedes Jahr ein Blick auf die Statistik:

In orange die gewonnen Punkte an diesem Wochenende (Preplay und Hauptturnier).

Die gewonnen Punkte sind oft etwas verwirrend, da für die Weltrangliste nur die 10 besten Turniere zählen – insofern können durch die beiden Turniere des vergangenen Wochenendes bei verschiedenen Menschen unterschiedlich wertvolle andere Turniere aus den Top 10 fallen, sodass zB Lars Senska weniger Punkte dazugewinnt als Lutz Popp, obwohl beide zusammen angetreten sind und nur beim Hauptturnier mitgespielt haben: Für Lars fiel ein schon ziemlich gutes Ergebnis aus den Top 10 raus, für Lutz ein weniger wertiges Ergebnis.

In der deutschen Reihenfolge auf der Rangliste bewegt sich erst nach dem Treppchen etwas: Amrei Zinne erklettert die 4, Udo Kern und Thomas Kern springen auf die 7 und 8:

Noch interessanter ist die Entwicklung der internationalen Plätze:

Hier machen Marc Pestotnik und Utz Spaeth einen großen Satz nach vorn (Marc springt in die Top 25). Im unteren Bereich ist insbesondere David Syring zu bemerken – da er insgesamt erst 9 Turniere gespielt hat, zählen seine beiden guten Platzierungen vollumfänglich in seine Punkte, entsprechend im Sauseschritt düst er empor.